Der Telekom-Service wird besser:Wie soll der Schaden reguliert werden?

Ende Juni war es soweit: Wir bekommen eine neue Telefonanlage. Nach zwei Wochen Eingewöhnungszeit macht sich aber immer wieder eine Leitungsstörung bemerkbar, ein Rauschen in der Leitung.

Hin und Her legt Nerven blank
Mein spontaner Verdacht: Bei der Neuinstallation ist irgendetwas schief gelaufen. Ich rufe die Firma an, die die Telefonanlage installierte. Die gibt mir den Hinweis eine Störung bei der Telekom zu melden. Gesagt, getan. Die Telekom misst die Leitung und bestätigt, dass alles in Ordnung sei. Gut, dann doch wieder zur anderen Firma.

Ergebnis: Es wird ein Techniker vorbei geschickt, der die Leitungen misst und vor Ort Leitungsstörungen feststellt. Also doch die Telekom. Dort wieder angerufen, Vorfall erklärt, Leitungsstörung  beseitigt.

Wer bezahlt die Zeche?
Am nächsten Tag liegt von der Telefonanlagen-Firma bereits die Rechnung auf dem Tisch. Wer bezahlt? Eigentlich klarer Fall, oder? Innerlich denke ich allerdings: Das wird jetzt ein schwerer Kampf. Doch dann werde ich angenehm überrascht. Mein Anruf bei der Telekom-Hotline kommt bei einer netten und freundlichen Stimme raus. Sie nimmt unaufgeregt und verständnisvoll mein Anliegen entgegen, ich verlange eine Vorgangs-Nummer und ein Bestätigungsmail. Nach gut 5 Tagen kommt eine Nachricht mit dem Schuldanerkenntnis und der Schadensübernahme. Nicht nur, dass der Schaden von der Telekom bezahlt wird, sondern auch die Frage, wie der Schaden reguliert werden soll, fand ich sehr bemerkenswert.

Man spürt: Bei diesen Großen stellt sich so langsam ein Service-Bewusstsein ein.

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