Wenn die Alten gehen – Wissen im Unternehmen halten.

Helmut EberleWenn die Alten gehen, geht mit ihnen häufig wichtiges Humankapital. Oft auch Geheim- oder Spezialwissen: Wissen um Spezialkunden, Wissen im Umgang mit schwierigen Kunden, technisches Spezialwissen – kurzum Erfahrungswissen, das sie deswegen haben, weil sie sich jahrelang mit dieser Materie beschäftigt und auseinandergesetzt haben.

Unser Unternehmen steht für Wissenskontinuität: Wir sind seit 65 Jahren auf dem Baumarkt. Otto Eberle, mein Großvater, gründete die Firma und mein Vater, Helmut Eberle, dient seit 50 Jahren der Firma. Außerdem halten uns unsere Mitarbeiter seit vielen Jahren die Treue. Fluktuation und damit Wissensabwanderung ist für uns quasi ein Fremdwort.

Oft fragen die Kunden bei der Erstkontaktaufnahme: Gibt es den Herrn Helmut Eberle noch? Wenn ich stolz >ja< antworte, freuen sich die Kunden. Das erste Eis ist gebrochen.

SWR1 hat uns gestern besucht und zu diesem Thema interviewt. Hören Sie selbst rein (Thema heute, 6.11.12, 19.30-20.00 Uhr)…radioshow.htm?show=e7332c60-dac4-11df-950c-0026b975f2e6

Darüber hinaus habe ich zu diesem Thema für den Weka Verlag einen Artikel geschrieben.

Wie stehen Sie zu diesem brisanten Thema?

 

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3 Kommentare

  1. Hallo, Frau Eberle,
    herzlichen Glückwunsch, fünfzig Jahre ist Ihr Vater für Eberle Bau Landau tätig. Aber auch für die Kontinuität Ihres und dem SWR 1 Beitrag.
    Neben dem weiter geben von Wissen durch gemeinsames Wirken gibt es da noch eine andere Möglichkeit, Erfahrungen und Spezial-Wissen für Generationen verfügbar zu halten. In einer Firmenchronik.

    http://irene-wahle.de/reflexionen-firmenchroniken.html

    Ich erinnere, dass auch Sie eine Firmenchronik geschrieben haben und wünsche Ihnen, dass sie daraus für Ihren Unternehmensalltag schöpfen können.

    Mit guten Grüßen, Ihnen weiterhin viel Erfolg wünschend
    BiographinIW

  2. Heike Eberle sagt:

    Liebe Frau Wahle,

    danke für Ihre Glückwünsche. Ja, das ist ein Ding, mein Vater hat 75 % Anteil an unserer Firmenkontinuität – das ist eine wahre Pracht. Er verdient einen Kontunitätsorden. Er setzt sich mit Herzblut und sportlichem Engagement für den Fortgang des Unternehmens ein, sehr beachtlich!

    Ich bin stolz auf das, was meine Vorgänger erschaffen und erhalten haben.

    Auch ich erinnere mich an die Chronik, die ich schrieb als unsere Firma 60 Jahre Geschichte schrieb.

    In einer Chronik spiegeln sich die Werte wieder, die für die Fortbestand des Unternehmens eine wichtige Rolle spielen. Und das sind einfach solide Grundwerte wie Verlässlichkeit, Vertrauen und Ehrlichkeit. Bauen und Sanieren ist ebenso ein Wert, den es über mehrere Generationen zu erhalten gilt.

    Auch für Sie, Frau Wahle, alles Gute für Ihre “Biographie”
    Heike Eberle (Heike steht übrigens für Herrin des Hauses)

  3. Liebe Frau Eberle,
    ein beachtliches Potenzial, dass Ihr Vater da in sich wie einen Schatz trägt und das er für seinen Unternehmeralltag zum Wohle Ihrer Firma nutzt.
    Innere Schätze, die es sicherlich wert sind, für Generationen bewahrt zu werden. Vielleicht überarbeiten Sie Ihre Chronik zum 75. Firmenjubiläum … Zeigen neben den Werten, die die Grundpfeiler eines Unternehmens bilden, Entwicklungwege und Erfahrungswissen auf.
    Auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg und danke für Ihre guten Wünsche für meine Projekte. Habe gerade selbst eine Firmenchronik begonnen und freue mich über diese große Herausforderung.
    Mit guten Grüßen
    BiographinIW

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