Projekt: Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus?

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Quelle: Pixabay

Die Welt dreht sich immer schneller. Auch in der Arbeitswelt. Die Arbeitnehmer von morgen ticken anders, die junge Generation hat eine etwas andere Werte-Gewichtung, die Generation “Y” lässt grüßen.

Auf dem Arbeitsmarkt haben wir uns zu einem Arbeitnehmer-Markt  hin entwickelt. Früher gab es auf eine Stelle zig hunderte Bewerbungen. Ich kann mich noch gut an meine Bewerbungszeit in der Baubranche erinnern. Damals hatte ich mich gegen 100 Mitbewerber durchzusetzen.

Heute ist das anders. Auf eine Stelle bewerben sich, wenn es hoch kommt, vielleicht 10 Interessenten. Das bedeutet auf beiden Seiten ein Umdenken.

Mir ist es als Chefin wichtig, dass wir uns als Betrieb rechtzeitig auf diese neuen oder andersartigen Mechanismen am Arbeitsmarkt einstellen. Und aus diesem Grunde haben wir uns am Projekt “Arbeitswelt 3.0″ beteiligt.

An 2 Arbeitstagen haben wir gemeinsam in fünf unterschiedlichen Branchen, u.a. das Baugewerbe, Faktoren erarbeitet, die die Arbeitgeberattraktivität ausmachen. Die Gedanken als Arbeitgeber flossen von den Praxispartnern ein. In einer weiteren Stufe wurden in weiteren Workshops Berufsschüler und Studenten hierzu befragt. Die Ergebnisse wurden mit den Ergebnissen der Arbeitgeber abgestimmt sowie ergänzt.

Interessant war für mich, dass speziell die Berufsschüler der Baubranche folgende Arbeitgeber-Faktoren für wichtig erklärten:

– wirtschaftlicher Erfolg des Arbeitgebers.

– Feedback des Arbeitgebers

– Arbeitsinhalte und -abläufe

Nun gilt es im letzten Schritt vom Projektteam der KIM die Präferenzen der wichtigsten Attraktivitätsfaktoren zu quantifizieren.

 

 

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