Warum wir Menschen gerne den Rotstift ansetzen.

Rotstift

Quelle: Pixabay

Rotstift. Oh Gott! Ich sehe gleich rot.

Können Sie sich auch noch an die korrigierten Aufsätze oder Diktate von früher erinnern?
Wie war das, als Sie die Diktate zurück bekamen und vor lauter rot keine Bäume mehr sahen?

Unangenehm, oder?

Und heute? Heute setzen wir gerne selbst den Rotstift an, wenn es bspw. um Rechnungskorrekturen, Kassenprüfungen oder sonstige (Steuer)prüfungen geht. Auch im Handwerk hat sich der Rotstift als beliebtes Instrument etabliert. Nicht immer zu recht!

Warum setzen wir Menschen gerne den Rotstift an?

1. Rotstift ansetzen macht Spaß.
An anderen herumzumäkeln, das können wir alle sehr gut. Es macht scheinbar Höllenspaß, Fehler festzustellen und mit rot anzustreichen. Der Rotstift-Markierer demonstriert somit seine Macht, sein Status, seine Kompetenz und letztendlich seine “Besserwisserei”.

2. Rotstift ansetzen geht direkt ins Belohnungssystem über.
Es ist seltsam, aber wenn wir mit dem Rotstift agieren, freut sich unser limbisches System wie ein Schneekönig. Er hüpft herum, weil er sich wohl besser fühlt. Er klatscht sich in die Hände und strahlt über beide Ohren wie ein Honigkuchenpferd. Es werden Glückshormone ausgeschüttet.

3. Rotstift ansetzen spart bares Geld.
Im Geschäftsleben hat sich der Rotstift ansetzen herumgesprochen. Wer Posten herunterstreichen kann, der spart gleich bares Geld. Rotstift = Rabatt.

Wie gehen Sie mit dem Rotstift um? Liegt er direkt neben Ihrer Tastatur?

 

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