Nach dem Bau ist vor dem Bau.

Puh. Bauen istGeländer ganz schön anstrengend. Insbesondere dann, wenn Probleme auftauchen. Wer sich jedoch als Bau-Dienstleister sieht, räumt diese Probleme gerne aus dem Weg. Denn nach dem Bau ist vor dem Bau, das wussten schon viele kluge Köpfe.

Dass ein Bau absolut reibungslos verläuft, ist eine Idealvorstellung und steht vielleicht noch in alten Lehrbüchern. Durch die Schnelllebigkeit und den massiven Kostendruck leidet die Qualität, Sorgfalt und Achtsamkeit. Leider! Das heißt aber auch, dass es zu wesentlich mehr Mängel kommt wie früher. Dann ist Nachbessern angesagt. Für den einen eine Selbstverständlichkeit. Für den anderen massiven Widerstand und Mangelabwehr.

Ich plädiere jedoch dafür, Fehler einzugestehen, wenn sie auf meinen Mist gewachsen sind. Letztendlich hat das viel mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Denn wer ohne Widerstand seine Mängel beseitigt, bringt den Bau vorwärts und tut seinem Image sehr viel Gutes: Denn nach dem Bau ist vor dem Bau.

So sehe ich die Abnahme, die unter anderem die Mängel feststellt, auch eine ideale Möglichkeit, um sich als Handwerker in ein positives Rampenlicht zu setzen. Wer hier innerhalb kürzester Nachfrist-Zeit seine Mängel beseitigt, hat zwar Fehler gemacht, tut aber alles, um diese zügig wieder auszuräumen. Und gerade diese zügige Mängelbeseitigung bleibt positiv im Kopf.

Wie sehen Sie das?

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2 Kommentare

  1. Markus sagt:

    Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Zu Fehlern sollte auch gestanden werden, da ist eine Menge Nachbesserungsbedarf in der gesamten Handwerksbranche. Aber es gibt zum Glück nicht nur schwarze Schafe

  2. heike.eberle sagt:

    ja, zum Glück gibt es auch Handwerker-Engel in unserer Branche,
    danke für den wertschätzenden Beitrag,

    Herzlichst,
    Heike Eberle

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